Aktuelles.
17.12.2011
Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbandes vom 02.12.2011
Wenn Hebammen Geburtshäuser leiten, stimmt die Qualität - Erstmals vergleichende Studie zwischen klinischer und außerklinischer Geburt.
Sicherheit ist für werdende Eltern sehr wichtig. Das gilt auch für die Wahl des Geburtsortes. Beruhigend dürfte daher die Erkenntnis sein, dass außerklinische Einrichtungen, die von Hebammen geleitet werden, Krankenhäusern in Sachen Qualität nicht nachstehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes und verschiedener Hebammenverbände.
Erstmals für Deutschland wird darin die Versorgungsqualität von Krankenhäusern mit den von Hebammen geleiteten Einrichtungen wie Geburtshäusern, Hebammenpraxen und Entbindungsheimen verglichen. Entscheidend für dieses gute Abschneiden der außerklinischen Angebote ist offensichtlich eine sorgfältige Auswahl der Schwangeren, für die unter gesundheitlichen Aspekten eine Alternative zum Krankenhaus in Frage kommt.
Den vollständigen Text der Pressemitteilung finden Sie im Folgenden als Download.
Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.gkv-spitzenverband.de.
>> hier Pressemitteilung downloaden
>> hier Infos über Pilotprojekt downloaden
Kontakt:
Helga Klinge
Sekretärin Stabsbereich Kommunikation GKV-Spitzenverband
Mittelstraße 51 in 10117 Berlin
Telefon 030 / 206 288 42 01 und Fax 030 / 206 288 88
E-Mail helga.klinge@gkv-spitzenverband.de
13.12.2011
Kassen verzeichnen 4 Milliarden Gewinne und verweigern Hebammen ein akzeptables Angebot
Laut Presse haben die Krankenkassen in den ersten drei Quartalen dieses Jahres einen Überschuss von 4 Milliarden erzielt. Umso unverständlicher und empörender für den Deutschen Hebammenverband, dass die Krankenkassen am vereinbarten Termin den Hebammenverbänden kein neues Angebot vorgelegt haben.
Das Angebot der Krankenkassen für freiberuflich erbrachte Hebammenleistungen liegt noch immer bei 1.98%. Für eine Geburt (verrechnet mit einem Arbeitsaufwand von 11 Stunden) erhält eine Beleghebamme beispielsweise 237 Euro. Demgegenüber stehen weiter steigende Ausgaben für die Berufshaftpflichtversicherung, die ab Juli nächsten Jahres 4242 Euro betragen wird. Bei den derzeitigen Gebühren, die eine Beleghebamme für eine Geburt im Krankenhaus erhält, muss sie jährlich 196 Stunden bzw. 4,9 Wochen für die Finanzierung der Berufshaftpflicht arbeiten.
Zum Hintergrund:
Derzeit geben die Krankenkassen nur 0,3% ihres Budgets für Hebammenleistungen aus. Für einen Wochenbettbesuch erhält eine freiberuflich tätige Hebammen 27 Euro.
Für die Betriebskosten, die bei einer Geburt im Geburtshaus anfallen, wollen die Krankenkassen lediglich eine Pauschale von 550 Euro bezahlen.
Sämtliche Angebote sind nicht existenzsichernd, denn nach Abzug aller Ausgaben bleibt freiberuflich tätigen Hebammen im Schnitt ein Netto-Stundenlohn von ca. 7.50 Euro.
Am 30. November 2011 haben die Hebammenverbände die Verhandlungen mit den Krankenkassen unterbrochen und für Montag, den 5. Dezember ein neues Angebot erwartet. Die Krankenkassen haben diesen Termin kommentarlos verstreichen lassen.
"Uns wundert es nicht, wenn Frauen händeringend nach Hebammen suchen, die oft auf Monate im Voraus ausgebucht sind", so Martina Klenk die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. "Viele Kolleginnen mussten bereits den Hebammenberuf an den Nagel gehängt, weil sie davon nicht mehr leben konnten. Wenn die Krankenkassen den Berufsstand der Hebammen ausbluten lassen wollen, dann vernichten sie nicht nur einen Berufstand. Auch unendlich viele Frauen werden ohne gute Betreuung durch eine Hebamme in der Lebensphase Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu Opfern ihrer eigenen Krankenkassen."
02.12.2011
Bericht über aktuelle Hebammensituation im ZDF Heute Journal
Im ZDF Heute Journal vom 30.11.2011 können Sie einen Bericht über die aktuelle Hebammensituation sehen.
02.12.2011
Hebammenverbände: Das Maß ist voll!

Unterbrochene Vergütungsverhandlungen mit den Krankenkassen am 30.11.11
Bei der heutigen 11. Verhandlungsrunde hat der GKV-Spitzenverband ein Angebot vorgelegt, das für die Hebammen inakzeptabel ist.
Für alle freiberuflich erbrachten Leistungen hatten die Hebammenverbände 30% mehr gefordert; für eine Geburt im Geburtshaus eine Pauschale von 900 Euro. Bei der Vergütung für eine Geburt im Geburtshaus ließen die Kassen nicht mit sich verhandeln und sind beim bisherigen Tarif von 550 Euro geblieben.
Für alle anderen freiberuflich erbrachten Hebammenleistungen von der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit haben die Kassen 1,98 % geboten.
Die Hebammenverbände sind empört, denn mit einem Netto-Stundenlohn von ca. 7.50 Euro sind die Hebammen seit Jahren unterbezahlt und kämpfen ums Überleben.
"All das scheint den GKV-Spitzenverband wenig zu stören", so Martina Klenk, die Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes. "Mit dem Angebot der Kassen lassen sich nicht annähernd die aktuellen Preissteigerungen ausgleichen."
Gerade dieser Tage haben die Hebammenverbände vom erneuten Anstieg der Haftpflichtprämien erfahren. Im Jahre 2009 mussten die freiberuflich tätigen Hebammen mit Geburtshilfe 2370 Euro für ihre Haftpflicht bezahlen. Im Jahre 2012 werden es 4242 Euro sein; das entspricht einer Steigerung von 79% in nur drei Jahren.
"Es ist nicht mehr leistbar", klagen die Verbände. "Eine Beleghebamme muss nach der erneuten Steigerung der Haftpflichtprämie jährlich 17,84 Geburten a 11 Stunden betreuen, um die steigenden Prämien zahlen zu können. Das heißt 196 Arbeitsstunden müssen jährlich ausschließlich für die Versicherung geleistet werden."
Die Hebammenverbände sind auch nicht bereit der Argumentation der Kassen zu folgen und auf das Ergebnis der BMG-Studie zur Einkommenssituation der Hebammen zu warten. "Wir Hebammen brauchen sofort mehr Geld, um weiter arbeiten zu können."
Aus Protest gegen das Angebot der Krankenkassen haben die Hebammenverbände heute die Verhandlungen unterbrochen. Sie erwarten bis kommenden Montag (5. Dezember) ein deutlich besseres Angebot.

02.12.2011
Unterbrochene Vergütungsverhandlungen mit den Krankenkassen

Hebammenverbände: Das Maß ist voll!
Wie kann ich die Protestaktionen unterstützen?
Aus Protest gegen das Angebot der Krankenkassen haben die Hebammenverbände heute die Verhandlungen unterbrochen.
Auch Sie können die Proteste tatkräftig unterstützen. Verleihen Sie Ihrer Empörung eine Stimme!
Hier finden Sie Musterbriefe, die Sie an die Krankenkassen faxen können.
Diese Musterbriefe sollten personalisiert werden.
Musterbriefe für Eltern (Word-Datei)
>> hier Brief downloaden
Handout:
Schleppende Verhandlungen mit den Krankenkassen - Hebammenverbände: Das Maß ist Voll!
>> hier Handout downloaden
19.11.2011
Mahnwache am 30.11.2011
.jpg)
21.10.2011
Hebamme Ina May Gaskin erhält den "Alternativen Nobelpreis" 2011
Stockholm: Die aus den USA stammende Hebamme Ina May Gaskin erhält den "Alternativen Nobelpreis" 2011 (offiziell: Right Livelihood Awards).

Ina May Gaskin - © hil/aerzteblatt.de
Die Right Livelihood Award Stiftung gab heute in Stockholm die vier Gewinner bekannt. Gaskin lehre und verbreite Geburtsmethoden, die Frauen in den Mittelpunkt stellen und die körperliche wie geistige Gesundheit von Mutter und Kind fördern, heißt es in der Begründung der Jury.
Dem Komitee zufolge wird die 1940 geborene Ina May Gaskin häufig als die „berühmteste Hebamme der Welt” bezeichnet. Als Pionierin eines uralten, in ihrem Land vom Aussterben bedrohten Berufes vereine sie wissenschaftliche Analyse mit weitreichender Erfahrung in der Praktizierung natürlicher Medizin.
„Ina May Gaskin ist ein Vorbild für Hebammen, die es wagten, andere Wege zu gehen im Versuch, Geburtshilfe menschlicher zu gestalten, und die den Frauen die Möglichkeit geben, selbst zu entscheiden, welche Art der Entbindung für sie persönlich die richtige ist“, heißt es von der Stiftung.
Laut Stiftung half Ina May Gaskin bei etwa 1.200 natürlichen Geburten, gemeinsam mit ihren Partnerinnen sogar bei mehr als 3000. „Dank ihrer Arbeit und Fachkompetenz wurde sie zur Pionierin der Hebammenausbildung und bewahrte dabei ein einzigartiges Wissen, das in einer Welt technisch dominierter Geburten größtenteils vergessen war“, so das Komitee.
Das „Gaskin Manöver” werde heute international gelehrt. Dabei handelt es sich um eine Methode, die Gaskin von traditionellen Hebammen aus Guatemala lernte. Damit sollen langwierige Wehen, routinemäßige Dammschnitte vermieden sowie Steiß- und Zwillingsgeburten erfolgreich entbunden werden.
© hil/aerzteblatt.de
26.08.2011
Berliner Hebammenverband solidarisiert sich mit den Opfern weiblicher Genitalverstümmelung
.jpg)
TERRE DES FEMMES und Berliner Familienplanungszentrum Balance übergeben 21.000 Unterschriften an Bundesgesundheitsministerium (24.08.2011)
Berlin. Zusammen mit betroffenen Frauen machten die Organisationen mit einer Straßentheater-Aktion vor dem Bundesgesundheitsministerium in Berlin auf das tabuisierte Thema aufmerksam.
In Deutschland leben nach Berechnungen von TERRE DES FEMMES über 20.000 Frauen, die von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen sind. Meist ohne Narkose und unter unhygienischen Bedingungen wurden ihnen Klitoris und Teile der Schamlippen entfernt. Viele leiden lebenslang unter den Folgen der Praxis, die sie als Mädchen in ihrem meist afrikanischen Herkunftsland über sich ergehen lassen mussten.
Bislang ist weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland nicht im medizinischen Diagnoseschlüssel enthalten. Krankenkassen sind daher oft nicht bereit, die Kosten für die Behandlungen und Beratungsgespräche zu übernehmen. Damit sich dies ändert, starteten TERRE DES FEMMES und das Berliner Familienplanungszentrum Balance 2010 eine Unterschriftenaktion.
"Wir fordern Gesundheitsminister Bahr auf, sich diesem wichtigen Anliegen umgehend anzunehmen“, so Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES. „Die Nöte der Frauen müssen endlich ernst genommen werden. Es kann nicht sein, dass sie medizinische Behandlungen selbst bezahlen müssen!"
06.08.2011
Deutscher Hebammenverband für seinen Kampfgeist geehrt
Für sein "Lobbying und die beste Interessensvertretung im Gesundheitswesen im Jahre 2010" erhielt der Deutsche Hebammenverband am 7. Juli 2011 in Hamburg eine Auszeichnung. Gewürdigt wurde der Verband insbesondere für sein unermüdliches Engagement zur Erhaltung eines gefährdeten Berufsstandes.
Bei der Preisverleihung betonte Erika Ober als Jurymitglied, Gynäkologin und ehemalige Bundestagsabgeordnete, die Diskrepanz zwischen dem Verdienst einer Hebamme und ihren berufsbedingten Ausgaben, wie zum Beispiel den Prämien für die Berufshaftpflichtversicherung. Mit 237 Euro Brutto für eine Beleggeburt, die mit ca. 11 Stunden angesetzt ist, kann laut Erika Ober eine Hebamme kaum leben, geschweige denn ihre berufsbedingten Kosten stemmen. Weil sich der Hebammenverband seit Jahren beharrlich für eine gesicherte geburtshilfliche Versorgung aller Frauen engagiert, sei ihm diese Auszeichnung zugedacht worden.
Die Gala des dfg zur Verleihung des Branchenpreises des Gesundheitswesens, unter Federführung von Wolfgang G. Lange im Grand Elysée in Hamburg, stand nicht nur VIPs und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen offen, sondern auch den Leserinnen und Lesern des dfg. Der Dienst für Gesellschaftspolitik versorgt seine Leser(innen) mit aktuellen Hintergrundberichten, Analysen und politischen Nachrichten aus dem deutschen Gesundheitswesen.
Gerda Weiser, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Hebammenverbandes und Dagny Misera, zuständig für die Lobbyarbeit, konnten stellvertretend für den Hebammenverband die Auszeichnung entgegen nehmen.
Weitere Infos unter www.hebammenverband.de
30.06.2011
Danke an alle UnterstützerInnen unserer E-Petition!
Als konkreten Erfolg der Petition hat die Bundesregierung ein vom Deutschen Hebammenverband gefordertes Gutachten in Auftrag gegeben.
Pressemitteilung aus dem Bundesgesundheitsministerium vom 14. Juni 2011
Das Bundesministerium für Gesundheit hat in der vergangenen Woche ein Gutachten zur Versorgungs- und Vergütungssituation in der außerklinischen Geburtshilfe vergeben. Auftragnehmer ist das IGES-Institut. Die Gutachtenerstellung wird noch im Juni beginnen, die Ergebnisse werden bis Dezember 2011 erwartet.
Im Gutachten wird einerseits die Entwicklung der Vergütungen für Hebammenleistungen in den letzten Jahren und andererseits die Entwicklung der Kosten, insbesondere der Prämien zur Berufshaftpflichtversicherung, untersucht. Darüber hinaus wird die Versorgungssituation mit Hebammenleistungen Untersuchungsgegenstand sein. Die Hebammenverbände sind in den Prozess zur Erstellung des Gutachtens eingebunden.
11.06.2011
PRESSE-Reaktionen zur Demo am 5. Mai 2011
Internationaler Hebammentag - Hebammen in aller Welt bewegen sich
.jpg)
Einen würdevollen Start ins Leben
Ein bedingungsloses "JA" zur normalen Geburt
Die Wahlfreiheit des Geburtsortes
Bessere Arbeitsbedingungen
Hebammenhilfe für alle Frauen
Im Folgenden finden Sie einige Reaktionen aus der Presse:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,762262,00.html
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2011_05/hebammen_fuerchten.html
http://www.tagesschau.de/inland/hebammen116.html
http://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio68430.html
http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2010_11/freie_hebammen_streiken.html
http://www.stern.de/gesundheit/hebammen-fuerchten-um-existenz-geburtshilfe-meist-nur-noch-teures-hobby-1681326.html
11.05.2011
5. Mai 2011: Internationaler Hebammentag - DEMONSTRATION
"Hebammen in aller Welt bewegen sich" – auch in Berlin
In einer Gesellschaft in der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett einen geringen Stellenwert haben begreifen wir Hebammen uns als Anwältinnen der von uns betreuten Frauen und ihrer Familien. In unserer miserablen Arbeitssituation sehen wir einen Ausdruck der Geringschätzung dieser Phase im Leben einer Frau. Aus dieser Überzeugung ergeben sich für uns folgende fünf Forderungen mit denen Hebammen an verschiedenen Orten Deutschlands an die Öffentlichkeit gehen:
• Das Recht auf einen würdevollen Start ins Leben Das bedeutet eine individuelle Begleitung, an den Bedürfnissen der Familie orientiert. Das Wohlergehen von Mutter und Kind an erster Stelle stehen! Die sie betreuende Hebamme hat Zeit und Raum nur für sie.
• Ein bedingungsloses "JA" zur normalen Geburt Ein "JA" der Gesellschaft, der Politik, der Krankenkassen und der Versicherer für eine Versorgung aller Frauen mit Hebammenhilfe. Senkung der Interventionsraten, wie z.B. des Kaiserschnitts und Ausbau der präventiven, bindungsorientierten Begleitung durch Hebammen als Primärversorgerinnen für gesunde Schwangere und ihre Kinder.
• Die Wahlfreiheit des Geburtsortes Das Recht auf die Wahl des Geburtsortes und die Wahl der eigenen Hebamme müssen durch politische und finanzielle Maßnahmen gesichert werden.
• Die Sicherstellung von guten Arbeitsbedingungen für ALLE Hebammen Miserable Bezahlung, unregelmäßige Arbeitszeiten, Unterbesetzung und die Zunahme von fachfremden Tätigkeiten führt zu Überlastung der Kolleginnen in den Kreißsälen. Bessere Arbeitsbedingungen für die angestellten Hebammen müssen umgesetzt werden. In der Freiberuflichkeit sind Hebammen gezwungen durch mehr Arbeit die schlechte Vergütung zu kompensieren. Ihre Belastungsgrenze ist überschritten!
• Die Sicherung der flächendeckenden Versorgung aller Frauen mit Hebammenhilfe Hebammenhilfe für alle Frauen, sowohl im ambulanten als auch stationären Bereich. Durch Zentralisierung und Kostenoptimierung drohen Versorgungsengpässe in der wohnortnahen Versorgung der Frauen, vor allem in strukturschwachen Gebieten.


07.05.2011
Berliner Hebammenverband solidarisiert sich mit der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung
Am Internationalen Hebammentag erinnert das Bündnis die Bundesregierung mit der Aktion an ihre Verpflichtung, die Gesundheit von Müttern zu verbessern und Armut zu bekämpfen. Im Rahmen der Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen hat auch Deutschland sich verpflichtet, weltweit die Müttersterblichkeit bis 2015 um drei Viertel zu senken (Millenniumsziel 5). Bisher wurden hier kaum Fortschritte erzielt.
Weitere Infos unter folgendem Link: www.weltbevoelkerung.de
FOTO © www.dieprojektoren.de - Jörg Farys
28.03.2011
Berliner Hebammen fordern die Abschaltung aller AKWs. Auch die nächsten Generationen haben ein Recht auf ein gesundes Aufwachsen.
.jpg)
27.03.2011
Hebammen am Equal Pay Day - 25.03.2011
Berliner Hebammen bei der Kundgebung des Deutschen Frauenrat vor dem Brandenburger Tor:
"ent-geld-lich gleich".
![]()

17.03.2011
Stillaufkleber - stillfreundliche Orte für Mütter in Berlin
Seit einiger Zeit gibt es diesen Stillaufkleber. Angebracht an einem Schaufenster, einer Tür oder ähnlichem signalisiert er Mütter, dass dieser Ort z.B. ein Café stillfreundliche ist.
Ziel ist es nun den Stillaufkleber in Berlin zu verbreiten und bekannt zu machen. Bitte informieren Sie sich weiter durch den folgenden Informationsbrief von der Berliner Stillbeauftragten Corinna Lenné oder unter www.stillaufkleber.de.
>> hier Informationsbrief downloaden
16.01.2011
Tagesspiegel "Wiegen und wickeln" vom 06.01.2011

02.12.2010
Zwei Tage Hebammenstreik!
.jpg)
Am 30.11./01.12.2010 haben die Hebammen in Berlin ihre Arbeit niedergelegt.
An sechs verschiedenen Orten versammelten sich Kolleginnen aus ganz Berlin, um ihre Not öffentlich zu machen. Hebammen mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten, aus der Geburtshilfe, aus der Vor- und Nachsorge, Familienhebammen und angestellte Hebammen protestierten lautstark und kreativ gegen ihre miserable Bezahlung.
Begleitet von einem großen Interesse der Berliner Medien, hoffen wir jetzt auf einen schnellen Erfolg in unseren Verhandlungen mit den Krankenkassen.
Ulrike v. Haldenwang, erste Vorsitzende des Berliner Hebammenverbandes
Hebammen streiken in Charlottenburg und in Friedrichshain!

Hebammen streiken in Pankow und Neukölln!

Hebammen streiken in Schöneberg!
FOTOS © Peter Busch
28.10.2010
Positionspapier des AKFs
Es ist höchste Zeit, den Umgang mit Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu überdenken.
Arbeitskreis Frauengesundheit, September 2010
>> hier Positionspapier downloaden
12.02.2010
außerklinischen Qualitätssicherung - QUAG
Geplante Hausgeburten - sicher und kostengünstig
Der Qualitätsbericht zur außerklinischen Geburt belegt dies eindrucksvoll. Bedenken gegenüber Hausgeburten sind unbegründet! Die Gesellschaft für Qualitätssicherung in der außerklinischen Geburtshilfe (QUAG e.V.) räumt mit alten Vorurteilen auf.
Seit 1999 dokumentiert und evaluiert QUAG außerklinische Geburten in Deutschland und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis. Die Analysen der seit 1999 erfassten ca. 85 000 Geburten beweisen hohe Qualitätsstandards und die Sicherheit geplanter Hausgeburten. Der Qualitätsbericht belegt, dass die Rate medizinischer Interventionen deutlich niedriger ist, als bei geplanten Geburten im Krankenhaus. Das gleiche gilt auch für die kindliche und die mütterliche Mortalität. Während der letzten 10 Jahre verstarb nur eine Mutter, während dies im Krankenhaus pro 23 000 Geburten einmal zutrifft.
>> Hier komplette Pressemitteilung (Februar 2010) downloaden.
In regelmäßiger Folge werden die Ergebnisse der bundesweiten Untersuchung über Geburten zu Hause, in hebammengeleiteten außerklinischen Einrichtungen und in Arztpraxen vorgestellt.
Publikationen hierzu finden Sie im Internet unter www.quag.de zum Download oder Lesen. Die Entstehungsgeschichte der außerklinischen Qualitätssicherung ist ebenfalls unter www.quag.de nachzulesen.
|
Jahr
|
Geborene Kinder
in Deutschland incl. Verlegungen, Zwillinge und Todgeburten |
Davon in Krankenhäusern geborene Kinder incl. Verlegungen, Zwillinge und Todgeburten
|
Differenz aus Spalte 2 und 3 (Annahme: nicht erfasste Klinikgeburten sind außerklinische Geburten)
|
Dokumentierte, außerklinisch geborene Kinder incl. außerklinisch geborene Zwilling und Todgeburten
|
|
1999
|
773.862
|
763.669
|
10.193 = 1,32%
|
7.433 = 72,9%
|
|
2000
|
770.053
|
759.488
|
10.565 = 1,37%
|
7.644 = 72,4%
|
|
2001
|
737.360
|
727.315
|
10.045 = 1,36%
|
8.266 = 82,3%
|
|
2002
|
721.950
|
711.458
|
10.492 = 1,45%
|
8.238 = 78,8%
|
|
2003
|
709.420
|
699.795
|
9.625 = 1,36%
|
8.586 = 88,8%
|
|
2004
|
708.350
|
695.885
|
12.465 = 1,79%
|
8.715 = 69,9%
|
|
2005
|
688.282
|
675.688
|
12.594 = 1,83%
|
8.640 = 68,6%
|
|
2006
|
675.144
|
663.979
|
11.165 = 1,65%
|
8.351 = 74,8%
|
|
2007
|
687.233
|
675.892
|
11.341 = 1,65%
|
8.221 = 72,5%
|
|
2008
|
684.926
|
674.751
|
10.175 = 1,48%
|
8.326 = 81,8%
|
(Quelle für Spalte 2 und 3: Statistisches Bundesamt, Quelle für Spalte 5: Datenerhebung QUAG e.V., die Zahlen der Geburten und Klinikgeburten aus 2008 vom dem statistischen Bundesamt liegen noch nicht vor.)

