"Die Zukunft der Geburtshilfe in Deutschland"

Ein Filmprojekt von Roland Wirzbinna

Das Thema Geburt sei für ihn eine Herzensangelegenheit, sagt der Filmemacher Roland Wirzbinna. Im Juni diesen Jahres hat er deshalb zu einer Podiumsdiskussion über die aktuelle Situation der Hebammen in Deutschland in Berlin Neukölln eingeladen. Ausschnitte daraus sind nun in einem Dokumentarfilm zu sehen.

Wieso ist es zu einer solch massiven Zuspitzung der Haft­pflichtproblematik für freiberufliche Hebammen gekommen? Sind tatsächlich nur diese betroffen? Was bedeuten die aktuellen Probleme für die Geburtshilfe insgesamt? Was sollte die Politik tun und warum ist das Thema überhaupt für die Gesellschaft relevant? Um diesen Fragen kreiste die lebhafte Diskussion mit Dr. Christine Bruhn (Geschäftsführerin Geburtshaus Charlottenburg), Prof. Dr. med. Abou-Dakn (Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, St. Joseph Krankenhaus Berlin), Katharina Jeschke (Präsidiumsmitglied und Beirätin für den freiberuflichen Bereich im DHV), Heinrike Pfohl (Dipl.-Pädagogin Kaiserschnittstelle Hannover), Julia Richter (Schauspielerin) und Kordula Schulz- Asche (MdB, Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen).

Unterstützt wurde das Projekt vom Berliner Hebammenverband, dem Deutschen Hebammenverband, dem Staude Verlag, Hoppediz® und Theraline.
Roland Wirzbinna ist vielen Hebammen durch sein Erstlingswerk "Ozean der Emotionen – Geburtsmomente" bekannt. Diesen Film verwirklichte er 2010 gemeinsam mit seiner Frau Katharina Wirzbinna. Er lief 2012 in den Kinos und liegt bereits in den Universitäten als Lehrfilm für die Hebammenausbildung in Deutschland und der Schweiz vor. Dieser Dokumentarfilm handelt von Geburten ohne sie zu zeigen: Die Protagonistinnen beschreiben eindrucksvoll und emotional ihre Geburtserlebnisse. Das Video zur Podiumsdiskussion beginnt mit einem Trailer zu diesem Film.

Weitere Informationen:
Webseite von Roland Wirzbinna

Hier finden Sie des Weiteren ein Interview mit dem Präsidiumsmitglied und Beirätin für den freiberuflichen Bereich im DHV Katharina Jeschke nach der Podiumsdiskussion:

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