Du wirst mal ganz groß, Baby!

Fotos: Josephine Neubert
Auch in diesem Jahr gab es einen Fachtag für Werdende Hebammen (WeHen). Am 29. Oktober kamen rund 160 WeHen ins Tagungshaus der Berliner Stadtmission, um sich einen Tag lang spannenden Themen zu widmen.

Federführend für den BHV-Vorstand hatte die zweite Vorsitzende Simone Logar ein interessantes und spannendes Programm zusammengestellt und den Tag perfekt organisiert.

Zum Auftakt gab die erste Vorsitzende Ann-Jule Wowretzko einen Einblick in die Berufspolitik, erzählten von Neuigkeiten der letzten Monate und beantwortete Fragen zusammen mit Simone Logar.

Schon vielen Hebammen ist die Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege (BGW) ein Buch mit sieben Siegeln, erst recht können WeHen damit nicht viel anfangen, da dieser Aspekt der finanziellen Absicherung im Beruf erst später in den Fokus rückt. Wie gut, dass die Vertreterin des Hebammenverbandes bei der BGW, Grit Kretschmar-Zimmer, mit einem launigen Vortrag klar machen konnte, wie wichtig es ist, sich mit der BGW zu beschäftigen.

Nach einem leckeren Mittagsimbiss hatten die WeHen die Wahl zwischen fünf verschiedenen Workshops: die Trageberaterin Anne-Marja Lützkendorf brachte den angehenden Hebammen eine Kommunikation mit Neugeborenen nahe, in dem sie etwas über die Möglichkeit erzählte, Babys windelfrei großzuziehen. Stephanie Wolfram, Leiterin des Regenbogenfamilienzentrums Berlins, machte deutlich, was Hebammen für die Betreuung dieser Familien wissen müssen.

Die Hebamme und WELEDA-Mitarbeiterin Jantje Möller porträtierte in ihrem Workshop die Pflanze Calendula, während die Mentaltrainerin Kristin Graf den WeHen Handwerkszeug für den Prüfungserfolg mitgab. Die Hebamme und Stillberaterin Anja Constance Gaca verdeutlichte in ihrem Workshop, wie Hebammen den Prozess der Familienbildung und der sich verändernden Paarbeziehung begleiten.

Den Abschluss dieses runden Tages bildete ein Vortrag von Kristin Graf, in dem sie ihre Methode „Die friedliche Geburt“ vorstellte und erklärte, wie Schwangere sich mental auf ihre Geburten vorbereiten können.

Wir freuen uns, dass das Interesse der angehenden Hebammen auch in diesem Jahr wieder groß war und danken allen helfenden Händen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

Autorin: Katharina Kerlen-Petri

Zurück