Aktuelle Covid-19-Infos

Hintergrundinfos zu Schutzausrüstung

Die Rechnung der Apotheke ist zu Eurer Transparenz hier einsehbar.

Den Testreport zur Wirksamkeit der Masken findet ihr hier.


KRITIS-Dokument

Liebe Kolleginnen,
in diesem Dokument findet Ihr die Bescheinigung Hebammen_KRITIS.pdf. Die Datei lässt sich nur mit einem Passwort öffnen. Dieses Passwort war in eurem letzten Newsletter. Falls ihr keinen Newsletter bekommen habt, schickt uns eine E-Mail (ätt durch @ ersetzen).


Aktuelle Empfehlung bzgl. Corona

Liebe Kolleg*innen,

gerne möchten wir euch bei Entscheidungen unterstützen, die in Zeiten von Corona jetzt für euch als freiberufliche Hebammen anstehen. Noch fehlen uns konkrete Empfehlungen von der Senatsverwaltung und dem LaGeSo, aber wir bemühen uns weiterhin darum.

Uns ist bewusst, dass das für freiberufliche Hebammen keine einfache Entscheidungsgrundlage und eine schwierige Situation ist. Einige Antworten auf häufige Fragen (FAQ) findet ihr hier: https://www.hebammenverband.de

Sobald wir mehr Informationen haben, leiten wir diese sofort an euch weiter!

Vertretungssuche Vermittlungsplattform

Für März war der öffentliche Starttermin der Vermittlungsplattform mit der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kalayci, geplant. Aufgrund der aktuellen Situation können wir diesen Termin nicht realisieren.

Allerdings können wir die Vertretungsfunktion für Hebammen untereinander schon zur Nutzung freigeben. Wir müssen ja gerade auch in den kommenden Wochen mit mehr Kolleg*innen rechnen, die ausfallen und eine Kollegin zur Vertretung suchen.

Die Nutzung der Plattform ist kostenlos für alle Hebammen und nicht an eine Mitgliedschaft im Verband gebunden.

Vertretungsgesuche erstellt ihr in eurem Profil, nachdem ihr euch einloggt. Wir hoffen so zumindest einen kleinen Vorteil für euch schon nutzbar zu machen. Bei Fragen wendet euch gerne an mail(ätt)berliner-hebammenvermittlung.de

COVID-19 im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Stillen

Ob während der Schwangerschaft eine Übertragung von der erkrankten Mutter auf das ungeborene Kind stattfinden kann, ist nicht abschließend geklärt. Bislang gibt es darauf keine Hinweise. Dennoch sollten Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten.

Bei Symptomen wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden sollten schwangere Frauen so früh wie möglich ihre Ärztin oder ihren Arzt aufsuchen.

Auch beim Stillen ist darauf zu achten, dass alle notwendigen Vorsichtmaßnahmen berücksichtigt werden. Auf direktem Wege, also über die Muttermilch, werden nach aktuellem Kenntnisstand keine Atemwegsviren übertragen. Vielmehr kann Stillen das Immunsystem des Neugeborenen stärken. Auf den Websites von UNICEF und dem Verband der Still- und LaktationsberaterInnen Österreichs (IBCLC) finden Sie weiterführende Hinweise zum Umgang mit dem Coronavirus in der Schwangerschaft und beim Stillen:

UNICEF: https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/blog/coronavirus-das-sollten-eltern-wissen/211680

IBCLC: https://www.stillen.at/vsloe-empfehlung-corona-virus-covid-19-und-stillen/

Royal College of Obstestricians & Gynaecologists: https://www.rcog.org.uk/coronavirus-pregnancy

IGES-Studie zur Stationären Hebammenversorgung

Pressemitteilung

Berlin, 14.01.2020. – In der vergangenen Woche wurde die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Auftrag gegebene IGES-Studie zur Stationären Hebammenversorgung veröffentlicht. Diese bundesweite Erhebung wartet auch mit für Berlin interessanten Zahlen auf.

In Berlin wird als einzigem Bundesland die Zahl der Geburten steigen. Da in den Kliniken schon jetzt Hebammen fehlen, ist ein schnelles Handeln des Senats dringend erforderlich. So waren 2017 rund 22% der Planstellen in den Geburtskliniken nicht besetzt, d.h. durchschnittlich 4,4 Hebammen-Vollzeitstellen pro Klinik, wenn man von dem empfohlenen Personalschlüssel für Hebammen in der einzigen dazu vorhandenen deutschen Leitlinie1 und den vom Berliner Senat 2017 erhobenen Zahlen ausgeht.

Vor diesem Hintergrund sieht es der BHV besonders kritisch, dass laut der Studie „mehr als 40 % der Hebammen eine Reduzierung ihrer Arbeitszeit ernsthaft erwägen und mehr als ein Viertel von ihnen sogar an eine vollständige Aufgabe der beruflichen Tätigkeit denkt.“

Als Gründe für den Rückzug aus dem Beruf benennt die Studie die hohe Arbeitsbelastung und die Ausübung von fachfremden Tätigkeiten. Daher fordert der BHV von der Berliner Politik, in allen Geburtskliniken die angestellten Hebammen in diesen beiden Punkten nachhaltig zu entlasten.

Zum angestrebten Betreuungsschlüssel einer 1:1-Betreuung (eine Hebamme betreut eine Gebärende) stellt die IGES-Erhebung fest, dass rund 25 Prozent der Hebammen sogar in einer normal ausgelasteten Schicht vier oder mehr Frauen gleichzeitig betreuen müssen. Eine von den Fachgesellschaften der Frauen- und Kinderärzte verfasste Leitlinie fordert bereits seit 2015 einen Betreuungsschlüssel, der in 95% der Fälle eine 1:1-Betreuung von einer Hebamme zu einer Gebärenden ermöglicht. Das Nationale Gesundheitsziel

„Gesundheit rund um die Geburt“ von 2017 hält einen darüber hinausgehenden Personalschlüssel für notwendig, um die 1:1-Betreuung flächendeckend zu erreichen.

Der BHV fordert hier personelle Veränderungen in den Kreißsälen, damit die 1:1-Betreuung die Regel wird und nicht die Ausnahme bleibt.

Angesichts der alarmierenden Daten aus der IGES-Studie fordert der BHV, dass Berlin sich auf Bundesebene mit aller Kraft für die Umsetzung eines „Geburtshilfestärkungsgesetzes“ einsetzt, wie es vom Deutschen Hebammenverband (DHV) und vom Bundesrat gefordert wird.

Zum anderen fordert der BHV den Berliner Senat auf, den Prozess des Runden Tischs Geburtshilfe, der 2017 in Gang gesetzt wurde und seit 2018 ruht, wieder aufzunehmen.

In diesem Rahmen sollte der Senat Druck auf die beteiligten Akteure ausüben, transparente und verlässliche Angaben zu den Bedingungen in den geburtshilflichen Abteilungen zu machen, die zum Teil schon angekündigten Verbesserungen tatsächlich umzusetzen, sowie sich auf verbindliche Vorgaben zu einigen.

Kontakt und weitere Informationen:
Berliner Hebammenverband e.V.
Ann-Jule Wowretzko 1. Vorsitzende
Mobil:0151/17232298
E-Mail: mail@berliner-hebammenverband.de


Hier können Sie die Pressemitteilung als pdf herunterladen.

Du wirst mal ganz groß, Baby!

Fotos: Josephine Neubert
Auch in diesem Jahr gab es einen Fachtag für Werdende Hebammen (WeHen). Am 29. Oktober kamen rund 160 WeHen ins Tagungshaus der Berliner Stadtmission, um sich einen Tag lang spannenden Themen zu widmen.

Federführend für den BHV-Vorstand hatte die zweite Vorsitzende Simone Logar ein interessantes und spannendes Programm zusammengestellt und den Tag perfekt organisiert.

Zum Auftakt gab die erste Vorsitzende Ann-Jule Wowretzko einen Einblick in die Berufspolitik, erzählten von Neuigkeiten der letzten Monate und beantwortete Fragen zusammen mit Simone Logar.

Schon vielen Hebammen ist die Berufsgenossenschaft für Gesundheit und Wohlfahrtspflege (BGW) ein Buch mit sieben Siegeln, erst recht können WeHen damit nicht viel anfangen, da dieser Aspekt der finanziellen Absicherung im Beruf erst später in den Fokus rückt. Wie gut, dass die Vertreterin des Hebammenverbandes bei der BGW, Grit Kretschmar-Zimmer, mit einem launigen Vortrag klar machen konnte, wie wichtig es ist, sich mit der BGW zu beschäftigen.

Nach einem leckeren Mittagsimbiss hatten die WeHen die Wahl zwischen fünf verschiedenen Workshops: die Trageberaterin Anne-Marja Lützkendorf brachte den angehenden Hebammen eine Kommunikation mit Neugeborenen nahe, in dem sie etwas über die Möglichkeit erzählte, Babys windelfrei großzuziehen. Stephanie Wolfram, Leiterin des Regenbogenfamilienzentrums Berlins, machte deutlich, was Hebammen für die Betreuung dieser Familien wissen müssen.

Die Hebamme und WELEDA-Mitarbeiterin Jantje Möller porträtierte in ihrem Workshop die Pflanze Calendula, während die Mentaltrainerin Kristin Graf den WeHen Handwerkszeug für den Prüfungserfolg mitgab. Die Hebamme und Stillberaterin Anja Constance Gaca verdeutlichte in ihrem Workshop, wie Hebammen den Prozess der Familienbildung und der sich verändernden Paarbeziehung begleiten.

Den Abschluss dieses runden Tages bildete ein Vortrag von Kristin Graf, in dem sie ihre Methode „Die friedliche Geburt“ vorstellte und erklärte, wie Schwangere sich mental auf ihre Geburten vorbereiten können.

Wir freuen uns, dass das Interesse der angehenden Hebammen auch in diesem Jahr wieder groß war und danken allen helfenden Händen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

Autorin: Katharina Kerlen-Petri

Fachtag des Berliner Hebammenverbandes für Werdende Hebammen

Ort: Tagungshaus der Berliner Stadtmission,
Lehrter Str. 68 10557 Berlin
Dienstag, 29.Oktober 2019, 09.30 - 16.30 Uhr

Hier das pdf zum Herunterladen.

Programm

09:30 - 10.30 Ankommen und Registrierung
10.30 - 11.30 Neues aus der Berufspolitik,
Ann-Jule Wowretzko und Simone Logar
11.30 – 12.30 „Die BGW – wofür, warum?“ Grit-Kretschmar-Zimmer
12.30 - 13.45 Mittagspause mit kleinem Imbiss
13.45 - 15.15 parallele Vorträge


a) „Windelfrei – das Neugeborene verstehen . Kommunikation von Anfang an“, Anne-Marja Lützkendorf

b) „Regenbogenfamilien“, Stephanie Wolfram

c) „Calendula in der Hebammenarbeit“ , Jantje Möhler WELEDA

d) „Mentaltraining für deinen Prüfungserfolg“, Kristin Graf

e) „Gute Eltern, glückliche Eltern ?- so einfach ist das nicht“, Anja Constance Caca
15.15 - 15.30 Pause inkl. Kaffee
15.30 - 16.30 „Geburt in Hypnose“, Kristin Graf
16.30 Verabschiedung und Ende

Bundesweite Aktionen zum Hebammentag 2019

DHV-Aktion und bundesweite Aktionen

Wir rufen alle Unterstützer*innen auf, zur Aktion des Deutschen Hebammenverbandes (DHV) zum Internationalen Hebammentag zu kommen.
Am 2.5 um 10 Uhr brauchen wir möglichst zahlreiche Unterstützung zum Internationalen Hebammentag. Wir freuen uns auf Begegnungen und Gespräche.

Weitere Informationen unter:
https://www.hebammenverband.de/aktuell/aktionen/hebammentag/2019

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